Zusammenarbeit aus dem DACH-Raum

Webagentur in Serbien für DACH-Projekte beauftragen

Ein Webstudio in Serbien zu beauftragen heißt: B2B-Vertrag, Rechnung in Euro ohne serbische Umsatzsteuer, die Sie per Reverse-Charge selbst abführen, Server in der EU und Quellcode in Ihrem eigenen Repository. Adspire ist ein kleines Studio in Niš. Sie sprechen direkt mit dem Entwickler, auf Englisch. Die Website liefern wir auf Deutsch.

Autor: Đorđe Mladenović, Technischer Leiter. Aktualisiert: .

Was Sie bekommen und was nicht

Sie sprechen direkt mit dem, der den Code schreibt. Kein Projektmanager dazwischen, gleiche Zeitzone (MEZ), Termine also in Ihren Bürozeiten.

  • Gespräche und E-Mails laufen auf Englisch, nicht auf Deutsch. Die Texte der Website liefern wir auf Deutsch.
  • Impressum, Datenschutzerklärung und AGB schreiben wir nicht. Die kommen von Ihnen oder Ihrem Anwalt.
  • Bisher haben wir noch keinem Kunden in der EU eine Rechnung gestellt. Unsere Referenzen sind Systeme für Firmen in Serbien, die Sie sich live ansehen können.
  • Ein kleines Studio arbeitet an wenigen Projekten gleichzeitig. Wenn Ihr Termin fest ist, fragen Sie vor dem Start nach dem freien Zeitfenster.

Vertrag und Rechte am Code

  • B2B-Dienstleistungsvertrag mit Leistungsumfang und Meilensteinen.
  • Der Quellcode liegt von Anfang an in Ihrem GitHub- oder GitLab-Repository.
  • Alle Nutzungsrechte gehen mit Bezahlung der Schlussrechnung an Sie über. Keine Lizenzgebühren an uns.
  • Eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) unterschreiben wir auf Wunsch vor dem ersten inhaltlichen Gespräch.

Rechnung ohne serbische Umsatzsteuer

Die Rechnung kommt in Euro, ohne serbische Umsatzsteuer. Ihre Firma führt die Steuer per Reverse-Charge selbst ab, in Deutschland nach § 13b UStG. Dafür brauchen wir Ihre USt-IdNr.

In Österreich und der Schweiz gibt es vergleichbare Verfahren. Lassen Sie sich die Behandlung von Ihrem Steuerberater bestätigen, bevor die erste Rechnung kommt. Bezahlt wird per SEPA- oder SWIFT-Überweisung nach Meilensteinen.

DSGVO: was gilt, wenn der Entwickler in Serbien sitzt

Das serbische Datenschutzgesetz von 2018 ist an die DSGVO angelehnt. Die EU-Kommission hat Serbien aber nicht als Land mit angemessenem Datenschutzniveau anerkannt. Das steht auf ihrer Liste der Angemessenheitsbeschlüsse, und es hat Folgen.

  • Server und Datenbank stehen in der EU, zum Beispiel bei Hetzner in Deutschland oder bei AWS in Frankfurt. Am besten läuft der Vertrag mit dem Hoster auf Ihre Firma.
  • Wir entwickeln mit Testdaten. Zugriff auf echte Kundendaten gibt es nur, wenn er nötig ist.
  • Wenn wir Zugriff brauchen: Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) nach Art. 28 DSGVO plus EU-Standardvertragsklauseln für die Übermittlung nach Serbien.

Systeme, die laufen

Projekte

Live-Systeme für Firmen in Serbien: Buchung, Webshop, interne Software.

Häufige Fragen zur Zusammenarbeit mit einer serbischen Agentur

Ist die Beauftragung einer Agentur in Serbien für ein deutsches Unternehmen rechtlich in Ordnung?

Ja. Ein B2B-Dienstleistungsvertrag mit einer serbischen Firma ist üblich. Die Rechnung kommt ohne serbische Umsatzsteuer, Sie wenden Reverse-Charge an. Lassen Sie sich das von Ihrem Steuerberater bestätigen, bevor die erste Rechnung kommt.

In welcher Sprache läuft die Kommunikation?

Gespräche, E-Mails und Dokumentation laufen auf Englisch. Die Website und die Oberfläche der Anwendung liefern wir auf Deutsch. Rechtstexte wie Impressum und Datenschutzerklärung kommen von Ihnen oder Ihrem Anwalt.

Wo werden die Daten gehostet?

Auf Servern in der EU, meist in Deutschland. Der Vertrag mit dem Hoster läuft am besten auf Ihre Firma, damit Sie nicht von uns abhängen, wenn die Zusammenarbeit endet.

Wem gehört der Quellcode nach Projektende?

Ihnen, nach Bezahlung der Schlussrechnung. Der Code liegt von Anfang an in Ihrem Repository. Es gibt keine Lizenzgebühren und keine Bindung an uns.

Haben Sie schon Kunden in Deutschland, Österreich oder der Schweiz?

Noch nicht. Unsere Referenzen sind Systeme für Firmen in Serbien, die Sie sich live ansehen können. Wenn Sie der erste Kunde aus dem DACH-Raum sind, sagen wir das offen, statt es zu verstecken.